Dr. Paul Wolff & Tritschler
  Biografie von Dr. Paul Wolff
 

Biographie

Dr. Paul Wolff (1887-1951)

  

1887 in Mülhausen/Oberelsaß geboren; ist in Metz und Straßburg aufgewachsen. 

 

1900 erste Aufnahmen mit einem "6 x 9 - Kästchen", das er von seinem Vater geschenkt bekam.

 

1908 Abitur am Großherzoglichen Gymnasium in Lahr/Schw.; studierte in München und Straßburg Medizin.

 

1912 mit einer 13 x 18 Kamera fotografierte Paul Wolff Straßburg; 1914 erschien dann das Buch "Alt Straßburg" (früheste nachweisbare Einzelpublikation).

 

1914 Erlangung der Doktorwürde an der Kaiser Wilhelms-Universität in Straßburg.

 

1914-1918 Regimentsarzt im Ersten Weltkrieg; Einsatz in Frankreich und Rußland.

 

1919 Ausweisung aus Straßburg und Übersiedlung nach Frankfurt am Main.

 

1920-1925 Filmoperateur für Industriefilme.

 

1926 Auf der internationalen Fotoausstellung in Frankfurt gewann er seine                  erste Leica.

 

1927 Dr.Wolff suchte einen Partner und fand in Alfred Tritschler einen erfahrenen Industriefotografen. Es folgte bald die Gründung der Firma:

 "Dr. Paul Wolff und Tritschler" in  Frankfurt am Main.

 

1930 erschien der erster Werbe- und Industriebildband über die "Adler Automobilwerke" in Frankfurt.

 

1932 erste Fotoausstellung in Deutschland mit 200 Vergrößerungen im Format  40 x 60 cm; diese Ausstellung wurde mit großzügiger Unterstützung der Firma Leitz organisiert.

 

1934 Erstausgabe von "Meine Erfahrungen mit der Leica ", Standartwerk erschienen in 4 Sprachen in sehr großen Auflagen.

  

1935 Wanderausstellung in den Vereinigten Staaten mit Aufnahmen, die in Deutschland schon zu sehen waren: New York, Washington, Philadelphia, Detroit; Chicago, Pittsburgh und Bosten.

 

1936 Dr. Wolff und Alfred Tritschler fotografieren die Olympischen Sommerspiele in Berlin und veröffentlichen anschließend das Buch "Was ich bei den Olympischen Spielen 1936 sah".Diese Ausgabe wurde in 4 verschiedenen Sprachen gedruckt.

 

1936 Verleihung der 200 000sten Leica, eine Leica IIIa, für den "Pionier des Kleinbildes".

 

1940 Herausgabe des ersten deutschen Industriebildbandes in Farbe mit einer Auflage von 50.000 Exemplaren "Im Kraftfeld von Rüsselsheim".

 

1940 Erstausgabe von "Meine Erfahrungen .......farbig.

 

1943 wurde Dr. Paul Wolff von der Regierung beauftragt die Kunstschätze im Großraum Frankfurt zu fotografieren und der Nachwelt somit zu erhalten.

 

1944 sein Haus in Frankfurt wird durch einen Bombenangriff zerstört und vernichtet weite Teile des Bildarchivs.

 

1944-1950  Dr.Wolff erhält eine Wohnung vom Fürsten zu Solms-Braunfels und verlegt die Reste des Archivs nach Braunfels/Lahn.

 

1948-1950  Dr. Wolff fotografierte noch einmal Naturaufnahmen in Farbe, die für ein neues Buchprojekt vorgesehen sind.

 

1951  Dr. Paul Wolff stirbt in Frankfurt. Das Archiv wird von Alfred Tritschler weitergeführt.

 

 
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